Kontakt zu unsSo kommen Sie zu unsMietanfrageGästebuch
56 Jahre Wohnungsgenossenschaft Einigkeit
Mitgliederzeitschrift der Wohnungsgenossenschaft "Einigkeit" Aschersleben
Wohnungsgenossenschaft Einigkeit Aschersleben Mitgliederzeitschrift Wohnen & mehr - Januar 2011 Wohnungsgenossenschaft Einigkeit Aschersleben Mitgliederzeitschrift Wohnen & mehr - Juni 2010 Wohnungsgenossenschaft Einigkeit Aschersleben Mitgliederzeitschrift Wohnen & mehr - Winter 2009 Wohnungsgenossenschaft Einigkeit Aschersleben Mitgliederzeitschrift Wohnen & mehr - Mai 2009 Wohnungsgenossenschaft Einigkeit Aschersleben Infoblatt - 12/2008 Wohnungsgenossenschaft Einigkeit Aschersleben Infoblatt - September 2008 Wohnungsgenossenschaft Einigkeit Aschersleben Infoblatt - 3/2007 Wohnungsgenossenschaft Einigkeit Aschersleben Infoblatt - 2/2007 Wohnungsgenossenschaft Einigkeit Aschersleben Infoblatt - 1/2007
 
"50 und keine Falte"
50 Jahre Wohnungsgenossenschaft Einigkeit Unsere Genossenschaft begeht in diesem Jahr den 50. Jahrestag ihres Bestehens. Ein halbes Jahrhundert genossenschaftliches Wirken in Aschersleben, 50 Jahre Vermietung und Betreuung von Wohnraum. 5 Jahrzehnte Kooperation mit unseren Mitgliedern und Geschäftspartnern. Ein guter Zeitpunkt inne zu halten, sich zu erinnern und zukünftiges Handeln zu begründen. Mit dem Jubiläum im Dezember, Gründungstag war der 24.12.1955, wird eine Festschrift erscheinen. 50 Jahre WGE werden hier dokumentiert und der bisher beschrittene Weg mit Bildern und interessanten Berichten untermalt. Eine unterhaltsame Lektüre, die allen Mitgliedern und interessierten Bürgern zugesandt wird. Dieses Jubiläum werden wir gebührend begehen. Am 9. Dezember 2005 findet eine Festveranstaltung in der WEMA- Halle in Aschersleben statt. Gemeinsam mit unseren Mitgliedern und Geschäftspartnern wollen wir einen unvergesslichen und unbeschwerten Abend verleben. "Gemeinsam feiern" wird das Motto sein. Ein Gefühl der Gemeinschaft und der Zusammengehörigkeit zu erleben, ist unser Anliegen. Viele Überraschungen und ein unterhaltsames Programm werden die Gäste unserer Jubiläumsfeier erwarten. Auch in Zukunft werden wir unser Augenmerk darauf richten, die Werte des genossenschaftlichen Handelns zu erhalten beziehungsweise neu zu beleben, die Wohnverhältnisse für unsere Mitglieder ständig zu verbessern und den Fortbestand unserer Genossenschaft zu sichern. Hierzu gehört die Förderung von Familien mit Kindern ebenso wie die Herrichtung von Wohnraum für Senioren. Das Gefühl in einer Gemeinschaft gut aufgehoben zu sein, resultiert aus dem Vertrauen in die Zukunft, welche wir gemeinsam mit unseren Mitgliedern gestalten wollen.
 
Hausinnenreinigung
Nach unserem Beitrag zur Hausinnenreinigung im Info Blatt „September 2004" gab es einen wahren Ansturm von Interessenten, die die Reinigungsarbeiten der Hausordnung durch einen Dienstleister durchführen lassen wollen. Das große Interesse an diesem Angebot freut uns und bestärkt die Genossenschaft in ihrem Vorhaben, diese Dienstleistung weiteren Mietern als „Erleichterung im Alltag" schmackhaft zu machen sowie das Geschäftsfeld weiter auszubauen. Der enorme Ansturm, welchen wir zu verzeichnen haben, stellt aber auch immense organisatorische Anforderungen an die Genossenschaft und den beauftragten Dienstleister. Arbeitsmarktpolitische Entscheidungen der Hartz IV Gesetze, welche zum 01.01.2005 in Kraft treten, erschweren es dem Dienstleister zusätzlich personelle und terminliche Planungen vorzubereiten. In Häusern, in denen sich alle Bewohner an der Hausinnenreinigung beteiligen, sind Probleme durch terminliche Unstimmigkeiten ausgeschlossen. In Objekten mit nicht geschlossener Beteiligung ist die Planung für den Dienstleister weit aus schwieriger. Aus diesem Grund haben wir uns entschlossen, in Häusern, in denen sich nicht alle Mieter/Eigentümer an der Hausinnenreinigung beteiligen, einen einheitlichen Reinigungsplan festzulegen. Der neue Reinigungsplan, welcher am 01.01.2005 in Kraft treten wird, behandelt alle Hausbewohner gleich und gibt dem Dienstleister eine gewisse Planungssicherheit. Ebenfalls erhält der Dienstleister die Möglichkeit, die Planung der Reinigungsarbeiten auf alle 5 Arbeitstage der Woche zu verteilen. Natürlich wird es bei der Eintaktung des neuen Reinigungsplanes zum 01.01.2005 zu Verschiebungen und Veränderungen in den bisherigen Reinigungsplänen kommen, welche zum Teil seit Jahren festgelegt sind und sich bewährt haben. Da es aber aus den o. g. organisatorischen Gründen keine andere Möglichkeit gibt, alle unsere Hauseingänge mit der Dienstleistung „Hausinnenreinigung" zu versorgen, bedanken wir uns im Voraus für das Verständnis der betroffenen Mieter.
 
Sicherheitshinweise
Unsere Mitarbeiter entdecken in Hauseingängen oft lebensgefährliche Zustände . Immer wieder werden mit Sperrmüll, Schrott und anderem Unrat verstellte Fluchtwege,wie Treppenaufgänge, Hinterausgänge und Kellergänge vorgefunden. Besonders hinzuweisen ist an dieser Stelle auf die meist sehr schwer zugänglichen Gashaupthähne. Aus Gründen des Brandschutzes ist es unbedingt notwendig, den Zugang zum Gashaupthahn, zu den Versorgungsleitungen und den Hausanschlußschränken von Energie, Primacom und Deutsche Post frei zu halten. So lassen sich notwendige Wartungsarbeiten leichter durchführen. Wir möchten Sie des weiteren darauf hinweisen, dass die gemeinschaftlich genutzten Räume im Keller nicht durch das Abstellen von Sperrmüll blockiert werden dürfen. Das Abstellen von Gegenständen ist grundsätzlich nicht gestattet. Ausnahmen bilden hier von Mietern gemeinschaftlich genutzte Waschhäuser, welche nach Absprache in den Wohnhäusern zum vorübergehenden Abstellen von Pflanzen oder Ähnlichem genutzt werden können. Sonder-genehmigungen werden nur durch den Vermieter ausgesprochen. Verstehen Sie diesen Artikel bitte als Aufruf, eingelagerte Gegenstände so schnell wie möglich zu beräumen. Die Sicherheit vieler Menschen ist unter Umständen davon abhängig. Wir danken Ihnen für Ihr Verständnis.
 
Obhutspflicht der Mieter
Die in den letzten Jahren durchgeführten, umfang-reichen Sanierungsmaß-nahmen in unseren Wohn-gebieten machen einige Hinweise erforderlich. Nachträglich festgestellte Mängel in den Wohnungen und Häusern bitte umgehend den Mitarbeitern der Genossenschaft melden. Nur so kann erreicht werden, dass notwendige Nachbesserungen bzw. Reparaturen unmittelbar durchgeführt werden können, größere Folgeschäden sind so weitestgehend vermeidbar. Die Beachtung der Gewährleistungsfristen ist besonders wichtig. Im Falle eines Mangels, welcher aus der Sanierung herrührt, entstehen der Genossenschaft für die Beseitigung des Mangels innerhalb der Gewährleistungs-frist keinerlei Kosten. Wir, die Mitarbeiter der Wohnungsgenossenschaft "Einigkeit" eG sind bemüht, Gelder zu sparen und sinnvoll einzusetzen, damit auch in Zukunft noch weitere Maßnahmen zur Verbesserung der Wohnqualität in unseren Wohngebieten durchgeführt werden können. Diese Vorgehensweise ist sicherlich auch im Sinne unserer Mieter und Mieterinnen, die wir aus diesem Grund zur aktiven Mitarbeit aufrufen. Vielen Dank.
 
Aschersleben verändert sich
150 Wohnungen sind aus dem Bestand der Wohnungsgenossenschaft verschwunden. Auf den Bildern sind die letzten Aktionen der Abrissarbeiten in der H.- Welz- Str. in Aschersleben eingefangen. Nachdem die Außenanlagen in Ordnung gebracht und die letzten Bagger abgezogen sind, eröffnet sich dem Betrachter ein völlig neues Bild. Die H.- Welz- Str. hat sich verändert, die verbleibenden Wohnhäuser erscheinen in einem völlig neuen Licht. Großzügige Freiflächen und die bessere Aussicht erhöhen die Wohnqualität und verbessern den angestaubten Ruf der H.- Welz- Str.. Nachdem die Umgestaltung in der H.- Welz- Str. abgeschlossen ist, wird der "Stadtumbau Ost" im Bereich der Magdeburger Kreuzung fortgesetzt. Hier wird die R.- Lehmann- Str. 1-5 als nächstes Gebäude abgerissen. Die Entkernungsarbeiten werden Mitte 2005 beginnen. Mit Bewilligung der Fördermittel im Herbst 2005, wird der 1985 errichtete Wohnblock mit 30 Wohnungseinheiten abgerissen. Die so entstehende Baulücke wird begrünt und mit einer Lärmschutzwand zum Schutz der angrenzenden Wohnbebauung versehen. Außerdem werden zusätzliche Stellflächen auf dem Gelände angelegt. Mit den betroffenen Mietern werden bereits Gespräche geführt. Dabei streben wir an, jedem Genossenschaftsmitglied eine schöne neue Wohnung zu verschaffen. Gesammelte Erfahrungen aus dem Abrissprojekt "H.- Welz- Str." helfen uns bei der Realisierung.
 
Mitglied der Kaufmannsgilde
Wer aufmerksam unsere Geschäftsstelle betritt bzw. an deren Eingang vorbei geht, der wird seit einigen Tagen das Symbol der Ascherslebener- Kaufmannsgilde an der Glasscheibe der Eingangstür entdeckt haben. Nicht nur die Berufs-bezeichnung der meisten Mitarbeiter der Wohnungs-genossenschaft, als Kaufmann der Grundstücks- u. Wohnungs-wirtschaft verbindet uns mit einem großen Teil der in der Kaufmannsgilde organisierten Einzelhändler, sondern auch die Zusammenarbeit im Rahmen unserer Mitglieder-Card und viele andere Geschäftskontakte. So lag es auf der Hand, dass wir durch unseren Beitritt zur Kaufmannsgilde die Verbundenheit zu unserer Heimatstadt Aschersleben und besonders zur Innenstadt dokumentieren.
 
Buswerbung
Seit Oktober gibt es einen zweiten "WG-Bus" in Aschersleben. Der Linienbus mit Werbung der Wohnungsgenossenschaft verkehrt im gesamten Landkreis Aschersleben-Staßfurt. Damit ist Buswerbung neben dem Internet eines der wertvollsten Marketingmöglichkeiten für unser Unternehmen. Die dargestellten Motive auf dem Bus stellen stilisierte Gebäude der WG "Einigkeit" dar. Im Monat Oktober wurde der von uns gestaltete Bus von der Fa. jk-AUSSENWERBUNG zum Bus des Monats gewählt.
 
40 Jahre Kosmonautenviertel
Das II. Wohngebietsfest der WG "Einigkeit" eG wurde unter dem Motto "40 Jahre Kosmonautenviertel" begangen. Das nördlichste Wohngebiet unserer Stadt feierte am 14. September 2003 dieses Jubiläum in der Oberstraße (Quelle) in Aschersleben. Viele Besucher kamen an diesem Tag, um dem bunten Treiben beizuwohnen. Sowohl Bewohner des Wohn-gebietes, als auch Interessierte fanden den Weg zum Festgelände. Ein buntes Unterhaltungs-programm wurde an diesem Festtag geboten. So wurde ein vielseitiges Kinderprogramm auf die Beine gestellt. Hüpfburg, "Hau den Lucas" und Kinderanimation sorgten für viel Spass und Zuspruch unter den kleinen Gästen. Die Erwachsenen konnten an Informationsständen einheimischer Firmen viel Wissenswertes erfahren. Für die musikalische Ausgestaltung des Festes wurden die "Einetaler", DJ- Klaus Klotz und die Aschersleber Stadtfanfaren engagiert. Dieses abwechslungsreiche Unter-haltungsprogramm wurde von den anwesenden Gästen durch viel Applaus honoriert. Am Ende sorgte die gastronomische Versorgung der Astro-Klause und der Fa. Fassauer für ein gelungenes Fest. Der unumstrittene Höhepunkt des Wohngebietsfestes war unsere große Verlosung zum Abschluss. Viele Lose wurden von den Besuchern gekauft. Insgesamt befanden sich am Ende fast 900 Stück in der Lostrommel, unter denen die glücklichen Gewinner der Hauptpreise ausgelost wurden. Zu gewinnen gab es: 1 Heiss-luftballonfahrt für 2 Personen, PS- Los, 1 Rundflug mit einem Segelflugzeug, außerdem 1 Candle Light Dinner und hochwertige Camping-Lampen. Unser Dank gilt den Kooperationspartnern und Sponsoren. Besondere Anerkennung gilt der Volkssolidarität, die aktiv zum Gelingen dieser Veranstaltung beigetragen hat. Viele weitere Kleinpreise wurden ebenfalls unter den Besuchern verlost. Wir möchten den vielen freiwilligen Helfern, den Behörden und Verantwortlichen Danke sagen.
 
Scheckübergabe Tierpark
Die Wohnungsgenossenschaft hat sich dazu entschlossen, den Erlös aus dem Losverkauf anläßlich des Wohngebietsfestes einem gemein-nützigen Zweck zukommen zu lassen. Der Tierpark Aschersleben schien hier die richtige Adresse zu sein. So handelt es sich um eine ortsansässige Attraktion, außerdem ist der Tierpark eine Einrichtung, die auch weiterhin Ihren Bildungsauftrag erfüllen muss. Am 02.11.2003 überreichte der Vorstandsvorsitzende Herr P. Schröter dem Tierpark Aschersleben einen auf 444 Euro dotierten symbolischen Scheck. Herr Reisky (Vorsitzender des Tierparks) bedankte sich und würdigte die Verbundenheit der Genossenschaft mit dem Tierpark. Seit mehreren Jahren übernehmen wir bereits die Patenschaft für Carlos dem Brillenbären.
 
Aufsichtsrat
Im Aufsichtsrat ergeben sich in diesem Jahr einige personelle Änderungen. Herr Heinz Klug legte sein Amt als Aufsichtsratsvorsitzender zum 31.08.2003 nieder, er ist weiterhin Stellvertreter. Ab 01.09.2003 ist Herr Joachim Häusler Vorsitzender des Kontrollorganes der WG "Einigkeit" eG. Herr Gerhard Riemann schied zum 01.7.2003 ganz aus dem Aufsichtsrat aus. Wir danken ihm für seine längjährige aktive Mitarbeit im Sinne unserer Genossenschaft.
 
13. Ordentliche Vertreterversammlung
In diesem Jahr fand unsere ordentliche Vertreterversammlung am 26.09.2003 in der Gaststätte „Astroklause" statt. Alle Vertreter waren rechtzeitig zu dieser Versammlung geladen. Der Versammlungsleiter stellte die Beschlussfähigkeit der Versammlung anhand der anwesenden Vertreter fest. Wir möchten uns auf diesem Wege noch einmal bei allen Vertreterinnen und Vertretern, welche aktiv an der Zusammenkunft teilnahmen, bedanken. Gleichermaßen bedanken wir uns bei dem Team der Astroklause. Auf der Tagesordnung standen der Lagebericht des Vorstandes mit Ausführungen zu Bilanz und GuV, der Bericht des Aufsichtsrates sowie die Diskussion und Beschlussfassung zu den Berichten und Dokumenten. Im einzelnen konnten im Lagebericht folgende Sachverhalte bekannt gegeben und erläutert werden:

" Erarbeitung eines Unternehmens-konzeptes durch die Unternehmensberatung, Kommerziale Halle AG, unter Federführung von Prof. Dr. Langhammer. Dieses Konzept kann beim Erreichen der Kriterien nach § 6a AHG auch als Grundlage für das erforderliche Sanierungskonzept dienen.

" Entwicklung der Mitgliederzahlen, am 01.01.2002 hatte die Wohnungsgenossenschaft 2570 Mitglieder mit insgesamt 17988 Anteilen a 160 Euro. Diese veränderten sich durch Zu- und Abgänge bis zum 01.01.2003 auf 2468 Mitglieder mit 17175 Anteilen.

" Der Wohnungsbestand der Wohnungsgenossenschaft ent-wickelte sich im Berichtszeitraum wie folgt: am 31.12.2002 hatte die Genossenschaft 2657 Wohnungen, davon waren 936 Wirtschafts-einheiten vollständig modernisiert = 35,24% , 815 Wirtschaftseinheiten teilmodernisiert = 30,67%, 906 Wirtschaftseinheiten bisher ohne Modernisierung = 34,09 %, hinzu kommen 15 Garagen und 289 PKW-Stellplätze.

" Die Genossenschaft hatte im Jahr 2002 eine Fluktuationsquote von 9,3% und eine Wiedervermietung von 69,2%. Damit ist zum 31.12.2002 eine Leerstandsquote von 13,81 % zu verzeichnen. Die Bilanzsumme der Wohnungsgenossenschaft beträgt 65,8 Millionen, davon sind 61,0 Millionen Anlagevermögen. Die Eigenkapitalquote beträgt 51,8%. Durch erhebliche, außerplanmäßige Abschreibungen in Höhe von mehr als 1 Million weist die Gewinn- und Verlustrechnung nur einen Ertragsüberschuss in Höhe von 104 T€ aus. Dieser Überschuss wurde wie folgt verwendet: 10.407,95 € Ein-stellung in die gesetzliche Rücklage und 93.671,56 € in die freie Rücklage.

In der im Anschluss an diese Darlegungen geführten Diskussion wurden die Fragen zu den Dokumenten beantwortet und die Beschlüsse zum Lagebericht, zur Gewinnverwendung sowie zu der Entlastung der Gremien (Vorstand und Aufsichtsrat) gefasst. Unter den Punkten Verschiedenes hatten die Vertreter dann Gelegenheit, ihre Fragen zu Problemen aus den Wohngebieten zu stellen. Von Seiten des Vorstandes und den anwesenden Vertretern der Verwaltung wurde kompetent Antwort gegeben. Verschiedene Probleme wurden und werden einer Lösung zugeführt.
 
Mahnkosten verhindern - Pünktlich zahlen
Viele unserer Mieter zahlen ihre Miete regelmäßig und pünktlich zur Fälligkeit. Jedoch kommt es in der letzten Zeit häufiger vor, dass aus den verschiedensten Gründen die Zahlungsmoral bei einigen unseren Mietern sinkt. Aus diesem Grund haben wir uns entschlossen, entsprechend der AVB Nr. 2 Punkt 3, ab Januar 2004 pauschal Mahnkosten für den Verzug zu berechnen. Diese Gebühren werden 2,50 € je schriftliche Mahnung betragen, eine Erhebung erfolgt jedoch erst ab der 1. Mahnung. Die Zahlungserinnerung wird dabei noch nicht berücksichtigt. Wir möchten unsere Mieter in diesem Zusammenhang informieren, dass aus rechtlicher Sicht ab der 1. Mahnung die Möglichkeit besteht, sofort einen gerichtlichen Mahnbescheid zu erwirken. Die daraus anfallenden Kosten gehen ebenfalls zu Lasten des Schuldners.
 
Miete ist gemeinsame Pflicht
"Wer zahlt die Miete?" Diese Frage stellt sich vor allem, wenn eine Trennung den gemeinsamen Haushalt bedroht und einer der Partner auszieht. Egal, ob noch beide Vertragspartner in der Wohnung leben oder nicht. Mit der gemeinsamen Unterschrift schulden grundsätzlich alle im Vertrag unterschiebenen Parteien die Miete. Man spricht hier von einer gemeinschaftlichen Verpflichtung. Dem Vermieter steht es indes frei, die Miete auch nur von einem der Vertragspartner zu verlangen. Im Innenverhältnis, d.h. die Ehepartner untereinander, ist der Mietzins jedoch je zur Hälfte aufzubringen. Der auch bereits ausgezogene Ehepartner schuldet weiterhin die Hälfte der Miete. Eine Kündigung innerhalb des ersten Trennungsjahres kann also seitens eines Partners nicht erzwungen werden. Diese Regelung ist allerdings nicht tragbar, wenn bereits ein neuer Lebenspartner in die Wohnung eingezogen ist. Das Familiengericht würde zu Gunsten des bereits Ausgezogenen entscheiden.

Als Mieter einer genossenschaftlichen Wohnung sind außerdem einige Besonderheiten zu beachten. Die Nutzung einer Genossenschaftswohnung ist grundsätzlich an die Mitgliedschaft gebunden. Als eingetragenes Mitglied wird aber immer nur ein Vertragspartner beim Registergericht geführt. Sollte also ein Lebenspartner die gemeinsame Wohnung verlassen, ist für den anderen, sofern er kein Mitglied war, die Mitgliedschaft zwingend erforderlich. Der Gang zum Vermieter bleibt Ihnen also nicht erspart.
 
Servicewohnen für Senioren
Aktives Wohnen im Alter

Das Wohnen in den eigenen vier Wänden gewinnt für die ältere Generation immer mehr an zentraler Bedeutung, denn Wohnen hat etwas mit Schutz, Gewohnheit, Ruhe - also mit Geborgenheit zu tun. Im Alter sind die Aktivitäten eines Menschen zu fast 80 Prozent auf die Wohnung beschränkt.

Die meisten älteren Menschen fühlen sich wohl in ihrer häuslichen Umgebung, wenn sie wissen, dass jemand da ist, auf den sie sich verlassen können, der ihnen bei ihren Alltagssorgen und Problemen hilft. Mit höherem Lebensalter steigen die Ansprüche an die heimischen vier Wände. Das selbstständige Leben in der eigenen Wohnung unter betreuter Aufsicht ist für 95 Prozent der Senioren das erklärte Ziel für ihren Lebensabend. Ein hohes Maß an Unabhängigkeit und Komfort bei gleichzeitiger Sicherheit, im Bedarfsfall Hilfe zur Hand zu haben - diese Ansprüche verbinden viele ältere Menschen mit ihren Vorstellungen vom "Betreuten Wohnen".

Mit der Übernahme des Sozialzentrums in der Otto-Arndt-Str. 7 wird der Kreisverband der Volkssolidarität entsprechend dem traditionellen Motto der Volkssolidarität "Miteinander - Füreinander" arbeiten.

weiter lesen
 
Modernisierungs- und Instandhaltungsmaßnahmen für das Jahr 2003
Auch im Jahr 2003 werden wieder umfangreiche Maßnahmen zur Modernisierung und Instandhaltung von Gebäuden und Anlagen in die Tat umgesetzt. Einen Plan mit allen betroffenen Objekten finden Sie hier.
 
Verhalten bei Unwetterwarnung
Da die Häufigkeit und die Intensität der im Jahr vorkommenden Unwetter in den letzten Jahren spürbar zugenommen hat, möchten wir auf ein Problem hinweisen, welches uns bei den schweren Stürmen im letzten Oktober besonders aufgefallen ist.
Bei der Aufnahme der vielen Schäden stellten wir gehäuft fest, dass trotz rechtzeitiger Vorwarnung und Bekanntgabe der zu erwartenden Orkanböen, durch die Medien wie TV und Radio, in mehreren Häusern die Dachfenster offen bzw. nicht richtig verschlossen waren.
Dadurch sind, bei solch extremen Witterungsbedingungen, Schäden am Dach natürlich vorprogrammiert.
Da in Zukunft die extremen Wettererscheinungen, in Zusammenhang einer heftigen Windentwicklung wiederholt auftreten können, möchten wir alle unsere Mieter bitten, bei Informationen im Vorfeld solcher Wetterkapriolen darauf zu achten, dass die Fenster auf den Dachböden verschlossen sind, um der Entstehung weiterer Schäden vorzubeugen.
In diesem Zusammenhang möchten wir Sie bitten, darauf zu achten, in der kalten Jahreszeit die Fenster im Kellerbereich nur zum vorübergehenden Lüften der jeweiligen Räume offen zu halten, um ein unnötiges Auskühlen des Hauses zu vermeiden.
 
Creditreform
Seit dem Sommer diesen Jahres nutzt die Wohnungsgenossenschaft die Dienstleistungen von Creditreform. Nach dem Grundsatz "Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser" werden nunmehr alle Interessenten, die sich um eine Genossenschaftswohnung bemühen abgefragt. Auch Unternehmen, welche mit uns zusammen arbeiten, werden im vorab einer Prüfung unterzogen. Bei jeder Anfrage erhalten wir qualifizierte Wirtschaftsauskünfte mit Informationen über Rechtsformen, Gesellschafter, Umsätze, Bonität und Zahlungsverhalten. Außerdem beinhalten die Auskünfte Infos über bestehende Verbindlichkeiten, eidesstattliche Versicherungen sowie demographische Zusammenhänge.
Unser Ziel ist es, eine Verbesserung der Mieterstruktur zu erreichen und "Schwarze Schafe" gleich zu erkennen. Im Ergebnis werden so Kosten für aufwendige Klage- und Räumungsverfahren vermieden. Eine gesündere Mieterstruktur bedingt außerdem eine intakte Hausgemeinschaft und weniger Probleme in unseren Häusern.
 
12. Ordentliche Vertreterversammlung
Am Mittwoch, dem 04.09.2002, fand in der Gaststätte "Astroklause" die 12. Ordentliche Vertreterversammlung der Wohnungsgenossenschaft „Einigkeit" eG Aschersleben statt. An dieser Stelle möchten wir uns noch einmal bei allen Vertreterinnen und Vertretern für ihre aktive Beteiligung an dieser Veranstaltung bedanken. Außerdem danken wir dem Team der Astroklause für die freundliche Bewirtung. Auf der Tagesordnung der diesjährigen Versammlung standen neben der Vorstellung des Jahresabschlusses 2001 mit Bilanz, Gewinn und Verlustrechnung sowie dem Lagebericht des Vorstandes (siehe Beitrag zusammengefasster Lagebericht) auch der Bericht des Aufsichtsrates. Nach der Diskussion über diese Berichte erfolgte darüber die Abstimmung. Der Jahresabschluss wurde bestätigt, alle Berichte wurden angenommen und dem Vorstand sowie dem Aufsichtsrat wurden Entlastung erteilt.

Im weiteren Verlauf der Versammlung wurden vom Vorstandsvorsitzenden, die den Vertretern bereits mit der Einladung übergebenen, vorgesehenen Satzungsänderungen erläutert. (Hierzu verweisen wir auf den Beitrag Satzungsänderungen in unserem nächsten Info-Blatt) Bezüglich der Satzungsänderungen wurde beschlossen, die derzeitige Satzung zum 31.12.2003 außer Kraft zu setzen und die überarbeitete Satzung zum 01.01.2004 in Kraft treten zu lassen. Die Abstimmung erbrachte das Ergebnis: 40 Ja-Stimmen und 2 Nein-Stimmen.

Im Tagesordnungspunkt 9. standen die Wahl bzw. Wiederwahl von Aufsichtsratmitgliedern auf der Tagesordnung. Nach Ablauf ihrer Amtszeit schieden die Herren Leineweber, Schwientek und Schulze aus dem Aufsichtsrat aus. Herr Leineweber stellte sich aus gesundheitlichen Gründen nicht zur Wiederwahl, wozu sich die Herren Schwientek und Schulze bereit erklärten. Die beiden Kandidaten wurden einstimmig für drei Jahre in den Aufsichtsrat gewählt. Im Anschluss an die Wahl wurde vom Aufsichtsratsvorsitzenden Herrn Klug, welcher auch die Versammlung leitete, das zusammengefasste Prüfungsergebnis aus dem Prüfbericht 2000 verlesen.

Nach einigen Wortmeldungen zu allgemeinen Fragen konnte die Versammlung erfolgreich abgeschlossen werden.
 
Zusammenfassung zum Lagebericht
Neben den allgemeinen Unternehmensangaben wird im Lagebericht der WG „Einigkeit" eG auf die gesamtwirtschaftliche Entwicklung in Deutschland, auf Besonderheiten in den neuen Bundesländern sowie auf die Marktsituation in Aschersleben eingegangen. Im Vordergrund der Betrachtungen stehen die negativen Rahmenbedingungen im Land Sachsen Anhalt. Eine Arbeitslosenquote von 23 " 24% und eine damit verbundene weitere Abwanderung der Bevölkerung sind zur Zeit Hauptursache für die wachsenden Wohnungsleerstände. So reduzierte sich die Einwohnerzahl von Aschersleben von 32545 Einwohner im Jahr 1990 um 16,44% auf 27195 im Dezember des letzten Jahres. Vor diesem Hintergrund wurde Ende des vergangenen Jahres auch in Aschersleben ein Stadtentwicklungskonzept erarbeitet und von den Stadträten beschlossen. Um die Interessenlage von WG „Einigkeit" eG und Stadtentwicklungskonzept in Einklang bringen zu können, wurde eine Unternehmensberatung mit der Erarbeitung eines Unternehmenskonzeptes beauftragt (Fertigstellung im Herbst 2002). Hier einige Zahlen:

Mitglieder am 31.12.2000 2620
Mitglieder am 31.12.2001      2570
Wohnungen am 31.12.2001 2647
Leerstand am 31.12.2001  
Fluktuation im Jahr 2001 11,6% (Vorjahr 14,4%)
Wiedervermietung 2001 98,0% (Vorjahr 85%)

Die Bautätigkeit musste im Berichtsjahr erheblich reduziert werden. So wurden in die geplanten Maßnahmen 2.784.100 Euro investiert. Die Investitionen erfolgten vorrangig in Maßnahmen, welche sich aus den Bedürfnissen des Marktes ergeben und ein fast 100%ige Wiedervermietung brachten. Das positive Jahresergebnis mit einem Überschuss in Höhe 722,7 TEUR kam im wesentlichen durch die Auflösung der Rückstellung für die Erlösabführungsverpflichtung (nach AHG) und durch eine erhebliche Aktivierung von nachträglichem Herstellungsaufwand zustande. Nach Beschluss der Vertreterversammlung wurde der Gewinn wie folgt verwendet.
- Einstellung in die Gesetzliche Rücklage
- Einstellung in die Bauerneuerungsrücklage
- Einstellung in die freie Rücklage

Insgesamt konnte eingeschätzt werden, dass die Eigenkapitalrentabilität gegeben war. Für die weitere Entwicklung der Genossenschaft besteht vorrangig die Notwendigkeit, die verringerten Investitionen an den Stellen einzusetzen, wo die Effizienz am höchsten ist und die Vermietungsaussichten am besten sind. Das Problem der auch noch weiter wachsenden Leerstände muss in Übereinstimmung mit dem Stadtentwicklungskonzept und dem Unternehmenskonzept schrittweise umgesetzt werden.
 
Schadenersatzanspruch bei Rauchern
Sollten bereits nach kurzer Zeit bzw. Nutzung einer Mietwohnung starke Verunreinigungen und Gilb durch übermäßiges Rauchen erkennbar sein, gilt folgendes:
Der Vermieter kann entsprechend Schadenersatz geltend machen, da es sich hier um eine übermäßige und in keinem Verhältnis zur normalen Abnutzung stehende Nutzung der Mietsache handelt, urteilte das Amtsgericht Magdeburg (AZ 17C 3320 / 98).
 
Sperrmüllentsorgung
Von allen Mietern zu tragen sind künftig Kosten die für Beräumung und Entsorgung von Sperrmüll, Unrat und sonstigen "illegalen" Ablagerungen in den Gemeinschaftsräumen der Wohnhäuser entstehen. Die Rede ist von Wäscheräumen, Kellergängen, Fahrradräumen oder sonstigem Nebengelass. Der Vermieter ist grundsätzlich nicht verpflichtet den schuldigen Verursacher ausfindig zu machen. Die Kosten werden nach vorheriger Ankündigung durch die Genossenschaft auf das betreffende Objekt und damit jeden Mieter verteilt. In diesem Zusammenhang möchten wir an die betreffenden Mieter appellieren und um Beräumung bitten. (AG Neukölln -3c 408/99)
 
Meldebestätigung
Im Zusammenhang möchten wir auf ein Problem hinweisen, welches jährlich bei der Erstellung der Betriebskostenabrechnung zu Tage tritt.
Wir stellen dabei oft nur per Zufall fest, dass es in einer Wohnung Änderungen bei der Anzahl der gemeldeten Personen gegeben hat, ohne dass wir davon in Kenntnis gesetzt worden sind.
Aus diesem Grund möchten wir nochmals darauf hinweisen, dass bei einem Einzug bzw. Auszug einer Person, nach § 10 Abs. 3 des Meldegesetzes, die An/ Abmeldebestätigung beim Vermieter innerhalb von 2 Wochen vorzulegen ist. Diese Meldebestätigung wird vom Einwohnermeldeamt ausgestellt.
 
Haustierhaltung
Besonders zu beachten bei der Haltung von Haustieren ist die Vermeidung von massiven Störungen des Hausfriedens und anderen vertragswidrigem Gebrauch der Mietsache.
So kann einem Mieter fristlos gekündigt werden, wenn dessen Hund ständig bellt. Der Kündigung muß allerdings eine im Vorfeld schiftliche Abmahnung vorangegangen sein.
 
Startseite  |  Über uns  |  Vermietung  |  Verkauf  |  Mieterinfo  |  Wohngebiete  |  Kontakt  |  Anfahrt  |  Sitemap  |  Suche